Scheitern gehört zum Leben. Früher konnte ich mit Niederlagen nicht so gut umgehen. Heute weiß ich, dass man auch an Mißerfolgen wachsen kann.

Mein Malprojekt 366 ist hiermit offiziell gescheitert. Fakt ist, dass mir Zeit und Muße fehlen, um es konsequent umzusetzen.

„Ach, Du wirst doch ’ne halbe Stunde abzweigen können pro Tag?“ werdet ihr sagen. Nein, eben nicht. Selbst die kleinen, diffisilen Zeichnungen kann ich nicht eben mal in 30 Minuten hinhauen. Oft ist eine Stunde minimum drin. Und die habe ich momentan gar nicht.

Es steht die kleine Renovierung an, die ich stemmen muss. Alleine wohlgemerkt. Frau Lillywuff will Gassi und Bespassung. Die Katzis wollen ebenfalls Aufmerksamkeit. Da ich gesundheitlich eher in der Kreisliga spiele, bremst mich das alles halt auch aus.

Ich stricke momentan wieder mehr. Und im Bett wird gelesen, bevor ich in Morpheus Armen liege.

Also nicht wirklich Zeit um mich in die Malereien zu vertiefen. Aber…ich will es nicht ganz verschwinden lassen. Es hat unendlich Spass gemacht. Und deswegen will ich mir hie und da doch Zeit nehmen um etwas „künstlerisch“ umzusetzen.

Aber eben nicht mehr jeden Tag.

 

  1. „Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig‘ ab“ – ist ja einer meiner Lieblingssprüche. Ich finde, das hat gar nix mit Scheitern zu tun, sondern nur mit der Erkenntnis, dass eine gewisse Sache halt nun gerade nicht so richtig ins Leben passt 😉

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