Die Spatzen pfeifen es von den Dächern.
Die DSGVO – Datenschutzgesetzverordnung – treibt die Blogbetreiber in den Wahnsinn. Es müssen soviele Verordnungen und Rechtliches beachtet werden, dass einem das bloggen regelrecht vergehen kann. Es wird zur Gipfelbesteigung, korrekt und DSGVO konform zu posten.

Macht das eigentlich Sinn?
Vom Prinzip her ja, denn die Daten der Menschen sind schützenswert. Andererseits gibt fast jeder seine Daten zu Amazon oder Facebook, zu Instagram oder zu Otto.
Menschen machen bei dubiosen Gewinnspielen mit, bei denen ein Eifon oder ein Thermiomixel als Gewinn winkt. Vom roten Porscherrari ganz zu schweigen. Warum ich so komisch schreibe? Ich könnte ja Werbung für die Firmen machen und damit Geld verdienen, wenn ich die Produkte auch nur benenne. Denn wir Blogger verdienen uns ja goldene Nasen mit sowas. Mindestens jeder zweite ist Millionär. Wusstet Ihr nicht? Wieder was gelernt! Nein, dafür berechne ich Euch natürlich nichts. Der Tip ist kostenlos.

Ehrlich gesagt überlegt man als Blogger schon, ob man den Laden nicht langsam dicht machen sollte. Ich bin seit 1996 im Netz mit Webseiten vertreten und mit jedem Jahr und mit jeder neuen Legislaturperiode kommt immer einer mehr, der irgendwas noch besser und noch genauer machen will. Natürlich sind die Daten schützenswert. Aber sollte man da nicht lieber bei Firmen und Unternehmen anfangen, als uns kleinen Blogger derart in Steine in den Weg zu werfen. Die meisten machen das nur aus Spass. Geld verdienen tun die wenigsten damit. Davon leben können vielleicht 5% – und das noch nicht mal auf Dauer.
Biene von „was eigenes“ hatte die Idee eine Kommune in der Eifel aufzumachen. Ich wäre direkt dabei. Ist ja nur ein Katzensprung.
Auch Anne „vom Landleben“ hat noch einige Tips parat, die ich ebenso umsetzen werde. Die Zeit rennt ja bekanntlich….

Die Sharebuttons für die Netzwerke hab ich entfernt. Ebenso die Pinterestkarussele. Noch nicht mal mehr meine eigenen Sachen zeig ich dort. Ist mir zu krisselig geworden. Die Umstellung auf https erfolgt zum Stichdatum. Googleanalytics war nie ein Thema für mich. Ich blogge, weil es mir Spass macht und nicht, weil ich was verdienen will. Kontaktformular hab ich entfernt, da meine Leser nur über die Kommentarfunktion mit mir kommunizieren. 

Nichts desto trotz habe ich mir aber noch eine weitere Domain gesichert. Es kann nicht sein, dass ich mir den Spass am bloggen vermiesen lasse.
Was machen eigentlich die Leute, die direkt bei WordPress gehostet haben und keine eigenen Server betreiben? Das frage ich mich schon die ganze Zeit. Vielleicht wäre es sinnvoller dorthin umzuziehen – auch wenn es 3 Euro mehr kostet.

Alles in allem empfinde ich es als Schlag in die Magengrube, was einem so abverlangt wird.

Wie macht Ihr das? 

  1. Ich blogge auf wordpress.com und die reagieren leider überhaupt nicht auf Fragen. Das Forum füllt sich mit unsicheren Bloggern, die einfach nur aus Spaß an der Freud bloggen….keine Reaktion. Ich selbst werde meine Seite schließen. So gerne ich blogge, mir geht momentan so viel Lebenszeit verloren, weil ich ständig nach Infos suche was ich machen muss. Zumal ich bei WordPress.com wenig Einstellmöglichkeiten habe. Da lese und kommentiere ich lieber bei euch und genieße ansonsten das reale Leben. Liebe Grüße Marion

    • Ich würde den Blog nicht schließen. Solange Du nichts verkaufst und nur just for fun bloggst, sollte nicht passieren. Warum folgst Du nicht den Tips in den beiden Links (auch den Kommentaren) und siehst das Ganze etwas entspannter? So hab ich meine Datenschutzerklärung aufgebaut, mir noch ein paar Plugins installiert. Diese Anwälte interessieren sich mehr für Kleinstunternehmen und Firmen.

  2. Ehrlich gesagt habe ich auch darüber nachgedacht, mich komplett aus dem Internet zu löschen – sofern das überhaupt geht. 😉
    Oder zurück zu wordpress.com. Sollen die doch machen. Aber tun sie das? Wahrscheinlich nicht. Das macht einfach alles keinen Spaß.

    Meine Boards bei Pinterest waren immer schon geheim. Macht für den Grundgedanken, der dahinter steht, keinen Sinn. Aber ich bekomme eins auf die Rübe, wenn ein Bild nicht gepinnt werden darf, obwohl es alle pinnen. Ich nutze Pinterest auch nur für meine Inspiration.

    Ich habe auf meinem Blog alles gemacht, was ich machen kann. Auch wenn ich denke, dass jeder Nutzer weiß, dass er Spuren hinterlässt. Aber egal. Stell Dir vor, es gäbe ein Internet und keiner macht mehr mit. Ist doch auch doof.

    In dem Sinne – frohes Weiterbloggen!

    Liebe Grüße,
    Vera

  3. Birgitta says:

    Liebe Susi,
    du lieber Himmel, klingt ja alles schrecklich. ?
    Für mich zwar alles böhmische Dörfer, weil ich nicht blogge,
    aber ich hoffe doch ,dass du nicht die Flinte ins Korn wirfst.
    Bitte bleibe dem Netz erhalten ???

    LG Birgitta

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