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Rezension „Magonia“ von Dahvana Headley

posted by TheStrangebeauty.net 28. Juni 2017 1 Comment

Magonia (Magonia, #1)Magonia by Maria Dahvana Headley
My rating: 4 of 5 stars

Klappentext amazon:

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

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Als ich die Leseprobe in der Hand hielt, war ich direkt hin und weg.
Ein krankes und „atemloses“ Mädchen, dass in einer anderen Welt wieder atmen kann? Die Parallelen sind wohl unübersehbar. Das musste ich lesen.

Aza ist anders. Sie passt in keine Schublade. Aufgrund ihrer Krankheit ist sie sarkastisch geworden (like me). Sie tut Dinge so, wie sie sie will – und nicht wie andere sie gerne hätten. Sie hat in ihrer Krankheit einen eigenen Stil für sich entwickelt, der nicht jeder gefällt. Muss er auch nicht. Aza bleibt sie selbst, und das ist wichtig.

ZITAT:


Manchmal auch mit Wie-wäre-es-mit-Geistheilern-wie-wäre-es-mit-Heilkräutern-wie-wäre-es-mit-Kristallen-wie-wäre-es-mit-Yoga? Hast du es schon mal mit Yoga probiert, Aza, ich meine, hast du, denn das hat einem Freund von einem Freund echt geholfen, der eigentlich sterben sollte, aber dann doch nicht gestorben ist, dank herabschauendem Hund. Nein, ich hab nicht versucht, mein »Problem« mit Yoga zu beheben, weil Yoga mein »Problem« nicht heilen wird. Meine Krankheit ist ein großes Mysterium, und zwar eines von der Sorte Bermuda-Rätsel – allerdings bloß Dreieck, keine Sonne. Unbegreiflich. Unlösbar.

Aza sieht und hört Dinge – Schiffe am Himmel, Rufe, Vögel. Alle anderen halten das für Einbildung.
Jason glaubt ihr, sucht nach Beweisen, die er auch in der Literatur findet.
Niemand glaubt ihr – außer ihr bester Freund Jason.

Doch nach einem weiteren Erstickungsanfall findet sich Aza plötzlich in Magonia wieder – und dort geht es ihr viel besser, als auf der Erde. Sie ist nun stark und hat magische Fähigkeiten. Doch es droht ein Kampf zwischen der Erde und Magonia – und nur Aza scheint diesen Krieg beenden zu können..

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Es gibt geteilte Meinungen über dieses Buch. Ich persönlich mochte es wirklich. Zumal ich zwischen Aza und mir Parallelen ziehen konnte – auch wenn uns Jahrzehnte an Jahren treffen.
Für viele ist die Geschichte der Lungenvögel und der fliegenden Schiffe zu wirr. Aber man muss sich wie bei vielen Büchern einfach darauf einlassen und der Fantasie freien Lauf lassen.

Den zweiten Teil werde ich ebenfalls lesen, sobald er in Deutschland erschienen ist.

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1 Comment

Roveena 28. Juni 2017 at 17:24

Und wieder ein interessantes Must Have von dir in meine Leseliste katapuliert. Schon mal abgespeichert für den nächsten Kauf.
Liebe Grüße
Sandra

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