KrimiLesenswertes

Rezension DAS STUMME KIND – von Michael Thode

posted by TheStrangebeauty.net 14. März 2016 0 comments

Das stumme KindDas stumme Kind by Michael Thode
My rating: 3 of 5 stars

Klappentext:
In einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide kommen der Kinderarzt Andreas Joost und der Rechtsanwalt Thomas Wilke auf grauenhafte Weise ums Leben. Rasch ist klar, es gibt eine Verbindung zwischen den beiden Männern: Joosts Tochter Anna, ein autistisches Mädchen, das noch nie ein Wort gesprochen hat. Das Geheimnis, das die Beteiligten miteinander verbindet, führt tief in menschliche Abgründe. Und die Zeit zur Aufklärung des Falles drängt – denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer ins Visier genommen.

Bewertung

Der Debutroman von Michael Thode geht knall auf Fall los. Am Anfang ist man etwas verwirrt, dann finden sich die Handlungstränge schnell zusammen
Die Mordopfer sind gut beschrieben, ebenso die Charaktere der Ermittler. Dann liest man parallel zu den Ermittlungen noch von Alexa Jäger.
Das authistische Mädchen Anna ist 13 Jahre alt und hat noch nie in ihrem Leben ein Wort gesprochen. Sie lebt zum Teil zu Hause und in einer Einrichtung, in der ihre Zimmereinrichtung bis aufs kleinste Spielzeug genau gleich sind. Ihr Tagesablauf ist immer der selbe.
Dann verschwindet Anna plötzlich. Steht sie in Bezug zu den Morden?

Hauptkommissar Degenhardt und die Polizeianwärterin Jana Liebisch ermitteln in diesem Fall. Werden sie es schaffen den Täter von weiteren Morden abzuhalten und das Motiv für diese grausamen Morde finden?
Der Krimi geht gleich mit den brutalen Morden los, ist von Anfang an spannend. Hauptkommissar Degenhardt war für mich ein typischer Kommissar: erfahren, besonnen und mit jeder Menge privaten Problemen. Seine Praktikantin Jana Liebisch ist unerfahren, jung voller Elan

Die Idee hinter dem Krimi ist gut. Mich hat das autistische Mädchen angesprochen, da ich noch nie einen Roman gelesen habe, in dem ein solcher Protagonist mitgespielt hat. Der Anfang ist etwas verwirrend, fügt sich aber dann flüssig in den Rest des Romanes ein.

In der Mitte des Romanes wird der Roman lasch, verliert sich in Kleinigkeiten und wird dadurch langatmig. Vieles ist voraussehbar. Das Ende selbst war für mich nunja… unlogisch, seltsam, zusammengestrickt.

Es ist einer der Romane, die wirklich gut beginnen und sich dann verlieren.
Deswegen auch nur 3 Sterne. Ich denke, der Author hat Potential, wenn er weiter an sich arbeitet.
Außerdem fällt er für mich „nur“ in die Kategorie Krimi und nicht Thriller. Da bin ich sonst stärkeres gewohnt.

View all my reviews

You may also like

Leave a Comment


*

Top