BloggesprächeInsiderTagesschnipsel/Daily Wahnsinn

Bloggeralphabet 2016 | A bis C | [14/29]

posted by TheStrangebeauty.net 14. Februar 2016 2 Comments
blogger-aphabet

Neue Freundschaften bei Blogschreiberinnen haben den Vorteil, dass man auf Aktionen hingewiesen wird, die man sonst einfach übersehen hätte.
So bin ich über den Blog von Barbara – der Photographin – auf das #bloggeralphabet von Annes Neontrauma gestossen, die mir sehr gefällt, und die ich hier gerne weiter ausführen werde.

52 Wochen – 26 Buchstaben – 26 Themen.
Alle 14 Tage steht ein neues Stichwort im Raum, von „A wie Arbeit / Ausbildung“ bis hin zu „Z wie Zeit“. Jedes Thema ist dabei mit dem Bloggen verknüpft – beispielsweise, inwiefern das Bloggen deinen Job beeinflusst und umgekehrt oder wie viel Zeit du in deinen Blog investierst. Du bist herzlich eingeladen, mit einem Beitrag zum jeweiligen Thema an diesem Projekt teilzunehmen.

Anne Neontrauma

In diesem Artikel hier, werde ich die ersten 3 Buchstaben zusammenfassen – denn ich muss ja etwas aufholen – und deswegen wird das hier auch ein etwas längerer Text.

A wie Arbeit:

  • Bloggst du über das Thema, mit dem du auch deine Brötchen verdienst?
  • Hast du beim Bloggen etwas gelernt, was dir im Job hilft – und umgekehrt?
  • Ist dein Blog vielleicht sogar dein Job?
  • Findest du, dass Bloggen Arbeit ist?

Mein Blog ist eine Hobbygeschichte, denn aus dem Arbeitsleben bin ich gesundheitsmäßig schon länger draussen. Trotzdem hat ein Teil meines damaligen Jobs – DTP-und Screendesigner, Arbeit bei einem grossen Internetanbieter – dazu geführt, dass ich blogge.

Im Netz unterwegs bin ich seit 1996 – ich durfte damals an einem Pilotprojekt für private Internetuser teilnehmen. Seit 1998 führe ich Websites, seit 2000 Blogs unter diversen Domains. Ich bin sozusagen ein Dinosaurier des Internets.
Dieser Blog hier ist mein Refugium, welches mich nun den Rest den Netzlebens begleiten soll. Und das werden noch einige Jahre/Jahrzehnte sein, wie ich mich kenne.
Ohne meine damaligen Jobs wäre nie die Lust in mir geweckt worden, Webseiten zu erstellen, HTML und PHP Coding zu erlernen.

Heute bin ich eher der faule Mensch, begnüge mich mit Themes, die ich gegebenenfalls anpasse.

Bloggen ist an manchen Tagen – oder Monaten wie diesen, wo eine Aktion → #29daysofblogging läuft, natürlich etwas anstrengender. Aber… es sollte Spass machen. Nichts desto trotz sollte man daran denken, dass man den Lesern auch etwas bieten sollte. Und es fördert die Disziplin – zumindest meine.

B wie Bloggertreffen:

  • Auf welchen Bloggertreffen warst du schon und zu welchen würdest du gerne gehen?
  • Sind dir kleine Treffen lieber oder große, organisierte Veranstaltungen wie bspw. Blogger-Konferenzen?
  • Welche Blogger kennst du persönlich? Wen würdest du gern kennenlernen?
  • Würdest du für ein Bloggertreffen bzw. eine Konferenz Geld für Tickets ausgeben oder eher nicht?

Nein, ich war noch nicht auf einem Bloggertreffen und würde auch nicht allzu weit dafür fahren wollen. Ich bin der Ansicht, dass es genug Blogbetreiber in meiner Nähe gibt und wenn die ein Treffen starten würden, wäre ich auch dabei. Ich bezahle gerne Geld für Essen, Getränke und einen kleinen Obulus als Anerkennung an den Organisator.
Ich bevorzuge wirklich kleine Events. Bei Großveranstaltungen geht man da etwas unter.
Ich kenne einige Blogger aus meiner Gegend persönlich, verzichte jetzt aber auf Nennungen.
Witzigerweise kenne ich viel mehr Blogger nicht persönlich und habe trotzdem ein sehr gutes Verhältnis zu ihnen – und das seit Jahren. Wir schreiben uns, telefonieren, reden über persönliche Dinge…
Alleine das zeigt mir immer wieder, dass das Netz gar nicht so anonym ist, wie man den Leuten nachweisen will.

C wie Code:

  • Kennst du dich mit HTML und CSS aus? Beherrschst du eventuell sogar andere Sprachen wie JavaScript, PHP oder C#?
  • Falls nein, interessiert dich das Thema einfach nicht oder hast du eher Angst, etwas kaputtzumachen?
  • Hast du dein Bloglayout selber gecodet?
  • Welche Programme nutzt du zum Coden?
  • Wie hast du HTML, CSS & Co. gelernt? Welche Tipps kannst du anderen Bloggern dazu geben?

HTML, CSS und Java habe ich in meiner Fortbildung zum DTP- und Screendesigner gelernt. Irgendwann habe ich auch begonnen mich für PHP zu interessieren und es forciert.
Schließlich kamen die CMS auf den Markt und ich wurde faul.
Ich kann bis heute Code lesen und schreiben – aber wenn es andere für mich tun, nutze ich das natürlich – und passe nur noch nach meinen Bedürfnissen an.

Kaputtmachen kann man nix, wenn man sich die Originaldatei immer sichert. Dann darf man ohne Probleme rumprobieren, ohne dass es kracht.
Wer sich gar nicht traut, der kann auf fertige CMS/Blogsysteme zugreifen. Ein gutes Beispiel dafür sind die Designblogs von Bea. Die kann ich auch uneingeschränkt für Anfänger empfehlen, die sich mit der Materie Blogs und Webseiten gar nicht auskennen. Die Sicherung erfolgt durch den Blogbetreiber und ihr braucht euch nur um den Content zu kümmern.

Allen anderen empfehle ich WordPress oder Typo3. Hier sind die Möglichkeiten einfach unbegrenzt und man kann sich richtig auslassen. Bei WordPress gibt es auch die Möglichkeit, eine Domain zu hosten und den Blog über die WP Server laufen zu lassen. Oder man traut sich und nimmt sich eigenen Websspace und legt los.
Auch hier gilt: Probieren geht über studieren.

Mein Blog ist nicht selbstgecodet. Es ist ein gekauftes Theme, welches ich nach meinen Ansprüchen angepasst habe. Das ist heutzutage absolut kein Hexenwerk mehr.

Ein letzter Tip: Datenbanksicherung, Sicherung der Website.
Ganz wichtig für die, die ihren Website bei einem Hoster liegen haben. Ich nutze dazu VAULT PRESS. Ich habe den Liteplan für 5$/Monat und bin somit auf der sicheren Seite.

You may also like

2 Comments

Jenni KuneCoco 14. Februar 2016 at 14:01

Spannender Post! Ich bin froh, dass mein Job (Social Media Manager) so gut zu meinem Hobby „Blog“ passt. Da gibt es tolle Wechselwirkungen und ich lerne auf der Arbeit für meinen privaten Blog was oder finde bei Blogrecherchen irgendwas, was ich wieder für meine Arbeit gebrauchen kann! 🙂

Bei Bloggertreffen war ich bisher nur auf recht großen Veranstaltungen, aber bald organisiere ich mein erstes eigenes Treffen, das ein kleinerer Rahmen sein wird. Ich bin gespannt!

Reply
Nina 14. Februar 2016 at 11:29

Ja wir sind schon ein paar Bastlerinnen mit unseren Blogs gell Susi? Wenn man sich da einmal etwas reingetüftelt hat ist es tatsächlich kein Hexenwerk mehr,

Hab einen schönen Sonntag! LG Nina

Reply

Leave a Comment


*

Top