Momentan ist ja Apfelzeit und ich wurde ja schon mehrmals mit Fallobst aus Nachbars Garten beschenkt. Ich bevorzuge bei Obstkuchen eine „gesunde“ Unterlage. Die findet man aber in den handelsüblichen Rezepten oder auch beim Bäcker nicht wirklich. Und wenn schmecken sie einfach nur bäh. Ich will einen Kuchen der schmeckt, aber auch satt macht, ohne dass mein Magen nach 2 Std. schon wieder „Hunger“ schreit.
Als Alternative zum normalen Zucker habe ich mich für Moscobadozucker entschieden. Er ist unraffiniert und schmeckt herrlich karamellig, was ausgezeichnet zu den Äpfelchen passt.

moscobado

Mein Rezept sieht folgendermaßen aus.

TEIG

  • 200g Butter
  • 130g Moscobadozucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 300g Dinkelmehl 1050
  • 1/2 Tüte Nussmix aus dem Al*di – grob kleingeklopft

Aus den Zutaten habe ich einen krümeligen Teig geknetet und eine gebutterte Backform mit der Hälfte der Streusel ausgelegt und diese dann mit einem Glas etwas angedrückt.

Dann kommen die geschälten und entkernten Äpfel darauf. Ich habe insgesamt 3 Sorten von süß bis sauer verwendet, was eine großartige Geschmacksmischung ergibt.

Die andere Hälfte der Nussmischung wird leicht angeschlagen und über die Äpfel verteilt. Darüber kommen großzügig verteilt 3 EL Honig – wohl dem, der eine Imkerin im Freundeskreis hat. Den Rest der Streuselmasse verteilen wir dann lockern darüber.

Das Ganze kommt nun in den  Backofen für ca 25 Minuten bei 180°. Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel goldbraun sind. Mein Ofen hat dieses Mal etwas ungleichmäßig gebacken, weswegen ich die leicht braunen Stellen mit Sahne übertoppen musste. Aber was wäre ein Apfelkuchen ohne Sahne 🙂

  1. Das sieht sehr lecker aus, liebe Susi. Verrätst Du mir, wo Du den Muscovadozucker her bekommst? Schmeckt er sehr viel anderes als gewöhnlicher brauner Vollrohrzucker?

    Liebe Grüße zu Dir,
    Kerstin

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