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Der neue Trend: Slowblogging

posted by TheStrangebeauty.net 11. September 2015 19 Comments
slowblogger

Ich bin ein SLOWBLOGGER – und ich stehe dazu.

Ich poste manchmal nur zweimal/Woche. Ich muss keine Besucherzahlen schaufeln oder mich mit Werbung hochziehen. Ich blogge über das, was mir gefällt und was mich interessiert. Ich habe festgestellt, dass weniger bei mir „mehr“ ist.

Was willst Du mir jetzt damit sagen, wirst Du Dich gerade fragen?

Fakt ist doch – viele meiner Lieblingsblogs posten oft sogar mehr als einmal pro Tag. Ich komme oft nicht mehr nach mit dem lesen, verliere langsam das Interesse, da mein Feedreader bei diesen Blogs ins trudeln gerät und habe das Gefühl, die Blogbetreiber wollen etwas kompensieren. Zumal minimum einmal die Woche ein Werbepost mit drin ist.

Natürlich wollen wir alle Interesse mit unseren Post wecken. Wir möchten Kommentare unserer Leser sehen, möchten Diskussionen anstoßen. Aber ist das mehr an Posts wirklich „einträglich“? Werden die Stammleser da nicht ungehalten, wenn sie so zugeworfen werden?

Ich habe im Netz einige Statements zum SLOWBLGGEN gefunden.
Anne von neontrauma hat das Slowbloggen genau beleuchtet und festgestellt, dass weniger oft mehr ist.

Janneke von blog your thing hat es in einen Satz gepackt: Beim Slow Blogging geht Qualität vor Quantität.

Bei der Google Suche nach den Wörtern Slow Blogging erhält man fast 3 Millionen Ergebnisse. Also ist es nicht nur ein Trend, wie es scheint. Die Blogbetreiber wollen wirklich weniger Artikel in ihre Blogs stellen und diese mit richtigem Inhalt versehen.

Nach welchen Kriterien bloggst Du? „Weniger ist mehr?“ oder „Je mehr Infos, desto besser.“

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